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Concept and Project Director: Dr. Regina Bittner
1932 organisierte Martin Wagner einen Wettbewerb zum „wachsenden Haus“, der in mehreren führenden Architekturzeitschriften ausgeschrieben wurde. Das Thema hatte einen radikalen Wandel der Wohnungsbaupolitik nach den „Goldenen Zwanzigerjahren“ zum Hintergrund: Nahezu über Nacht schienen die Errungenschaften dieser Ära im Wohnungs-und Städtebau wertlos geworden zu sein. Die Weltwirtschaftskrise hatte eine Krise der Bauwirtschaft zur Folge, der Wohnungsbau sank auf ein Drittel dessen herab, was in den zwanziger Jahren noch realisiert werden konnte. Die Wohnungsnot entlud sich am Stadtrand – in Lauben und Gartenhäuschen. Beobachter sprachen schon von einer „Stadtflucht“, die „sterbende Städte“ zur Folge haben könnte. Andere sahen darin einen Ausdruck der Entstehung einer neuen Siedlungsform. Der Wettbewerb griff ein Thema auf, das bereits in der Not der Nachkriegsjahre virulent war: das Wachsen als „natürliches Bauen“, das in Zeiten des schroffen Wechsels zwischen Krise und Konjunktur eine mögliche Strategie der Anpassung bot.
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TV Report "Das Bauhaus lebt! - Neue Architektur für Dessau" |
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Fernsehbeitrag des Kulturmagazins "Kultur.21", Deutsche Welle
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